Europas Staats- und Regierungschefs entscheiden JETZT über unsere Antwort auf den Klimawandel! Werden Sie den Kampf aufnehmen, um die globale Erwärmung auf unter 2°C zu halten? Verfolgen Sie ihre Fortschritte, und fragen Sie sie, ob sie für eine echte Führungsrolle bereit sind ...

Höchste Zeit, den Klimawandel in Europa anzupacken

Erhalten Sie die aktuelle Vorhersage für den globalen Temperaturanstieg

Finden Sie heraus, warum die Erderwärmung unter 2°C bleiben muss!

Sehen Sie, wohin die Debatte führt. Wer ist verantwortlich? Was bedeutet das für die globale Erwärmung und das Leben auf der Erde?

Sehen Sie dann, ob Ihre Europaabgeordneten das Nötige tun, um die globale Erwärmung unter 2°C zu halten



Warum +2°C wichtig sind

Emissionen von Treibhausgasen durch die Aktivitäten des Menschen haben die globale Durchschnittstemperatur bereits um 0,8°C im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten ansteigen lassen. Weitere Zunahmen dieser Emissionen werden unausweichlich zu höheren Temperaturen führen.

Severe climate impacts occur even at temperature rises below 2°C, but the consequences become catastrophic if the temperature climbs above 2°C towards 3°C – 4°C above pre-industrial levels. [1]

Europas Regierungen haben sich wiederholt auf eine Politik verpflichtet, die darauf abzielt, die globale Erwärmung auf unter 2°C zu halten. Dieses Ziel wurde aufgrund der düsteren Folgen eines deutlich höheren Temperaturanstiegs festgelegt. [2]

Bei 2°C...

  • Nahrung: Besonders in den niederen Breiten nimmt bei einigen wichtigen Getreidearten die Ertragsfähigkeit ab, was den globalen Druck auf die Produktion von Nahrungsmitteln erhöht.
  • Wasser: Rund 1 Milliarde Menschen sind knapperem Wasser und zunehmender Dürre ausgesetzt.
  • Ökosysteme: Ungefähr ein Fünftel aller Arten mit zunehmend höherem Aussterberisiko.
  • Ökosysteme: Die meisten Korallen sind ausgeblichen.
  • Ökosysteme: Zunehmende Risiken tödlicher, verheerender Großflächenbrände.



Die Debatte

Sehen Sie, wohin uns die Politik bringt


Vorschlag der EU-Kommission

Die EU schlägt vor, ihr eigenes Ziel zu verfehlen!

Vorhergesagter Anstieg: 2.4-3.2°C

Der Vorschlag der Europäischen Kommission steht am Anfang jeder Debatte über die Politik der EU. Im Januar schlug die EU-Kommission eine Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen um 20% bzw. um 30% bei Zustandekommen eines internationalen Abkommens zur Einsparung von Emissionen vor.[1] Dieser Vorschlag erlaubt es jedoch auch, einen Großteil dieser Reduktionen durch Zertifikate aus Projekten zur Emissionseinsparung in Entwicklungsländern zu erfüllen. Werden zuviele solcher externen Zertifikate zugelassen, werden die von Europa geforderten CO2-Einsparungen signifikant niedriger sein als gefordert. Sogar im 30%-Reduktionsszenario bedeutet das lediglich eine Einsparung von effektiv 22%. Wenn andere Industriestaaten diesem Beispiel folgen würden, werden wir die weltweit benötigten CO2-Einsparungen nicht erreichen. Deshalb entspricht die Richtlinie der Kommission nicht den zuvor geleisteten Verpflichtungen der europäischen Staats- und Regierungschefs, die globale Erwärmung unter 2 °C zu halten.[2] Deshalb ist es jetzt an der Zeit für das europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten, echte Führungsqualitäten im Kampf gegen den Klimawandel zu zeigen!

Bei +2.8°C...

  • Nahrung: Komplexe, regional negative Auswirkungen auf Kleinbauern, Selbstversorger und Fischer. Mangelernährung und Durchfallerkrankungen nehmen zu.
  • Wasser: Ungefähr 2 Milliarden Menschen werden Wassermangel und zunehmender Dürre ausgesetzt sein.
  • Ökosysteme: Bis zu einem Drittel aller Arten sind einem zunehmend höheren Risiko des Aussterbens ausgesetzt. Weit verbreitetes Korallensterben


Was wir tatsächlich brauchen!

Die europäischen Emissionen müssen um mindestens 30% sinken

Vorhergesagter Anstieg: < 2.0°C

Um eine Chance zu haben, die globale Erwärmung unter 2ºC zu halten, müssen die Industriestaaten ihre Emissionen bis zum Jahre 2020 um mindestens 30% senken, und die Entwicklungsländer müssen ihr Emissionswachstum ebenfalls in den Griff bekommen.[1] Europa muss vorangehen, indem es seine eigenen Emissionen bis zum Jahre 2020 um mindestens 30% senkt. Da Europa eine historische Verantwortung für den Klimawandel hat, muss es nun die Entwicklungsländer finanziell dabei unterstützen, ihre Emissionen zu vermindern.[2] Vorangehen bedeutet, die Emissionen innerhalb Europas zu senken und dabei zu helfen, sie auch außerhalb der EU signifikant zu reduzieren.

Bei +2ºC...

  • Nahrung: Insbesondere in Regionen rund um den Äquator nimmt bei einigen wichtigen Getreidearten die Ertragsfähigkeit ab, was den globalen Druck auf die Produktion von Nahrungsmitteln erhöht.
  • Wasser: Rund 1 Milliarde Menschen sind Wassermangel und zunehmender Dürre ausgesetzt.
  • Ökosysteme: Ungefähr ein Fünftel aller Arten von hohem Aussterberisiko betroffen. Ausbleichen der meisten Korallenriffe. Zunehmendes Risiko tödlicher, verheerender Großflächenbrände.


Die aktuelle Vorhersage

Noch viel zu tun

Vorhergesagter Anstieg: 3.2-4.0°C

12. Dezember 2008 Eine abschließende Einigung der europäischen Staats- und Regierungschefs wurde in wildem Gerangel um die Interessen der umweltverschmutzendsten Industrien zu vertreten erreicht. Es bleibt also viel für die 12 anstehenden Monate zu tun, um die Eu-Bilanz der Klimamaßnahmen zu verbessern. Europa hat sich nur zu einer Reduzierung in Höhe von 20% der Treibhausgase bis 2020 verpflichtet und hat nur ein vages Versprechen zu einer 30%igen Reduzierung abgegeben, wenn auch andere Länder im nächsten Jahr vergleichbare Anstrengungen machen. Es sind viele Schlupflöcher geblieben, die es nun zu schließen gilt. Die neue Gesetzgebung erlaubt noch immer einer zu großen Anzahl europäischer Industrien, weiterhin Rechte für eine völlig kostenlose Umweltverschmutzung zu erhalten, anstatt für diese auf Auktionen bezahlen zu müssen. Außerdem gestehen sich die EU-Regierungen durch den Ankauf von CO2-Krediten für CO2-arme Projekte außerhalb der EU eine zu große Flexibilität in Bezug auf die Ziele zu, anstatt tatsächlich die Emissionen in Europa einzuschränken! Über die Hälfte der vorgeschlagenen Einschränkungen können auf diese Weise erzielt werden! Zusätzlich haben es die führenden Politiker der EU auch abgelehnt, weitere finanzielle Unterstützungen für die Entwicklungsländer bereitzustellen, die es diesen ermöglichen, sich an die unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels anzupassen und die Steigerung ihrer eigenen Emissionen zu beschränken - ein Schlüssel für das für Ende 2009 erforderliche globale Abkommen zur Einschränkung der Emissionen. Climate Action Network Europe, Friends of the Earth Europe, Greenpeace und der WWF bedanken sich bei allen, die sich and der Kampagne Time to Lead! beteiligt haben. Es bleibt nun ein Jahr, um bis zur durch die führenden Politiker der Welt auf Dezember 2009 festgelegten Deadline bei wichtigen UN-Klimagesprächen, ein neues weltweites Klimaabkommen zu erreichen. Die Time to Lead! Mitglieder haben große Pläne, um nächstes Jahr für die ehrgeizige EU-Klimapolitik und das erforderliche weltweite Abkommen zu kämpfen. Machen Sie sich mit uns auf den Weg nach Kopenhagen 2009: http://www.climnet.org/ http://www.foeeurope.org/climate/index.htm, www.thebigask.eu http://www.greenpeace.org/eu-unit/ http://www.panda.org/eu

Bei +3.6°C...

  • Nahrung: Die Produktivität aller Getreidearten nimmt in niedrigen Breiten ab. Eine wesentliche Belastung der Gesundheitssysteme durch zunehmende Mangelernährung und Durchfall sowie Herz-Kreislauf- und Infektionskrankheiten.
  • Wasser: Zwischen 2 und 3 Milliarden Menschen werden Wassermangel und zunehmender Dürre ausgesetzt sein. Die Wasserverfügbarkeit in Südeuropa wird um ein Drittel reduziert.
  • Ökosysteme: Zunehmendes Risiko größeren Artensterbens auf dem Globus. Bis zu einem Drittel der afrikanischen Arten südlich der Sahara sind vom Aussterben bedroht.



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